Kirchen Pfarrei Giswil

St. Laurentius - Rudenz | St. Anton - Grossteil

Versöhnungsweg

Versöhnung

Der Versöhnungsweg versucht mit Hilfe von Symbolen, Stationen und  Gesprächen, Rituale der Versöhnung erlebbar zu gestalten. Im Juni 2011 wurde in Giswil erstmals für die 4. KlässlerInnen und ihre Eltern oder Paten das Sakrament der Versöhnung in dieser Art durchgeführt. Seither findet er jährlich für die 4. Klässler statt.

Versöhnungsweg konkret

Das Kind macht sich mit seiner Begleitperson auf den Weg, meistens sind das Vater und / oder Mutter, Paten/Patinnen oder eine nahe stehende, vertraute Bezugsperson. Nach einem besinnlichen Ankommen führt der Weg durch verschiedene Stationen wie: Meine Familie und Ich, Schule, Freizeit, Schöpfung und Gott und Ich. Die Gestaltung des Weges und der unterschiedlichen Orte unterstützen das Wahrnehmen des Kindes über die verschiedenen Erlebnisse im Alltag, den Umgang mit den Mitmenschen, den Tieren und der Natur. Positive Erfahrungen und gelungenes Miteinander (keine Schwarzmalerei), sollen ebenso zum Tragen kommen wie auch Konfliktsituationen und unfaires Handeln.

Vorbereitung

Die SchülerInnen werden im Religionsunterricht auf den Versöhnungsweg vorbereitet. Der Stoffplan bezieht sich auf die Moses Geschichte, in der Schuld und Wiedergutmachung im Zentrum stehen.

Ispiegelm Stoffplan ist der Spiegel ein Begleiter: „Im Spiegel kann ich sehen wie es mir geht, aber ich kann ihn auch täuschen indem ich ihm eine Grimasse schneide. In meinem Herzen aber kann ich spüren wie es mir geht, mein Herz kann ich nicht täuschen“!

Orientierungsabend

Ein Brief orientiert die Eltern und lädt sie zu einem Infoabend jeweils im März ein, wo das Sakrament „Versöhnungsweg“ konkret vorgestellt wird.

Chancen und Anliegen

Unsere SchülerInnen sollen die Möglichkeit und die Erfahrungen bekommen sich ein Bild vom verzeihenden, liebenden Gott aufzubauen, sowie Versöhnung im Alltag, im Gespräch und vor Gott als befreiend zu erfahren. Der Versöhnungsweg will Anregungen geben, wie Erfahrungen von Schuld und Unfairness nicht zerstörerisch, sondern persönlichkeitsfördernd sein können.

Kontakt: Daniela Supersaxo, Religionspädagogin in Ausbildung, Tel. 079 364 27 96 daniela.supersaxo@pfarrei-giswil.ch

IFY Webdesign